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Lektine meiden

Was hat es mit den Lektinen auf sich?

Lektine sind Anheft-Moleküle, die sich an die Darmwand und Weichgewebe heften und diese angreifen, was die Pflanzen vor Fressfeinden schützt. Die Lektine wirken jedoch nicht nur bei Insekten, sondern genauso in unserem Darm. Dort verursachen sie Erkrankungen wie Leaky Gut und befördern damit Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Diabetes, MS oder Hashimoto.

Lektine sind (Glyko)proteine, also Proteine mit der Fähigkeit zur Zuckerbindung. Dadurch können sie an bestimmte Strukturen auf Zellwänden binden und somit zu Verklumpungen führen und mit dem Zellstoffwechsel interagieren [1]. Die Liste der Lektine ist komplex und lang. Mache Lektine, die in Lebensmitteln enthalten sind, sind unschädlich, andere werden durch verschiedene Zubereitungsmethoden unschädlich gemacht. Pflanzliche Lektine sind in der Regel für den Menschen ungefährlich, jedoch gibt es Ausnahmen wie das Lektin der Gartenbohne. Deswegen sollte man diese nicht roh genießen [2]. Durch Kochen, vor allem in Wasser und mit hoher Temperatur oder durch mehrstündiges einweichen in Wasser können die meisten Lektine inaktiviert werden, da diese wasserlöslich sind und sich häufig auf der Oberfläche der Nahrung befinden. Es gibt verschiedene Lektine in verschiedenen Nahrungsmitteln und die Reaktionen auf Lektine unterscheiden sich stark. Bei Menschen mit Verdauungsproblemen ist das Auftreten negativer Symptome wahrscheinlicher, da Lektine auch mit der Darminnenwand interagieren [3].

Letztendlich hat jeder von uns zu bestimmten Lektinen eine Unverträglichkeit, da manche (Beispiel rohe grüne Bohnen) schlichtweg giftig sind. Außerdem könnten Menschen mit Verdauungsproblemen sensitiver auf bestimmte Lektine reagieren.

Hier haben wir einige Lebensmittel zusammengestellt, die in unserer Datenbank als lektinfrei hinterlegt wurden.

Quellen
  • [1] Bechthold, D. o. t. A. (2013). Blutgruppendiäten ohne bewiesenen Nutzen R. W. Dr. Eva Leschik-Bonnet. Presse, DGE aus der Wissenschaft, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE).
  • [2] Rüdiger, H. B., Barbara; Gabius,Hans-Joachim (2010). Pflanzliche Lectine: Vorkommen, Eigenschaften, Analytik und Bewertung ihrer immun-modulatorischen Aktivität. Pharmakognosie — Phytopharmazie, Springer. 9., überarb. und aktualisierte Aufl.: 639-666.
  • [3] Health, H. T. H. C. S. o. P. "Lectins." 2019, from https://www.hsph.harvard.edu/nutritionsource/anti-nutrients/lectins/.

Daten der Inhaltsstoffe der generischen Lebensmittel: Max Rubner-Institut i. A. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft

Wir bitten um Verständnis, dass wir für die Angaben keine Gewähr übernehmen können. Muss die Ernährung aus medizinischen Gründen beachtet werden, ersetzen unsere Vorschläge nicht die Empfehlungen des Arztes. Kaufe dann bitte nur Produkte, die auf die betreffenden Inhaltsstoffe hin geprüft und zertifiziert sind.

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