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Nachhaltigkeit

Bald werden Sie die Möglichkeit haben, sich bei uns im Rahmen der Lebensmittelauswahl auch im Hinblick auf die Nachhaltigkeit der Produkte zu informieren und verschiedene Aspekte der Nachhaltigkeit bei der Auswahl im Einkaufszettel Generator zu berücksichtigen.

Besondere Beachtung verdienen unter mehreren dieser Aspekte regional produzierte und damit saisonal verfügbare Lebensmittel. Sie weisen durch geringere Transportwege eine erheblich bessere CO2- und Energie-Bilanz auf und tragen somit zur Schonung des Klimas bei. Saisonal erzeugte Nahrungsmittel umgehen einen wesentlichen Lageraufwand mit der Folge kürzerer und seltener Transporte. Meistens geht damit eine Müllreduzierung durch die Verwendung von weniger Verpackungsmaterial einher. Zudem leisten sie durch den „Fruchtwechsel“ in der Landwirtschaft einen Beitrag gegen die Bodenverarmung.

regionale Angebote

eatr möchte aus ethischen Gesichtspunkten den Kauf fair gehandelter Lebensmittel vereinfachen, um damit zu einer Eindämmung der soziale Ausbeutung der erzeugenden Landwirte beizutragen.

Müllvermeidung und weniger Verpackung schonen die Umwelt. Es wird weniger CO2 zur Produktion und zur Entsorgung freigesetzt. Deponien, Verbrennungsanlagen, Seen, Flüsse und Weltmeere werden entlastet, Mikroplastik vermieden.

Eine fleischlose Ernährung kann nicht nur sehr gesund sein, sie trägt auch dazu bei, der Klimaerwärmung entgegenzuwirken. Die Fleisch-produzierende Industrie könnte verringert werden. Dies könnte dazu führen, dass weniger Tiere in Massentierhaltungen gequält werden. Der von den Nutztieren stammende CO2- und Methan-Anteil, ebenfalls für die Klimaerwärmung verantwortlich, könnte verringert werden [1].

Würden wir weniger Fleisch essen, könnten auch mehr Menschen mit Nahrung versorgt werden, da ein Großteil der pflanzlichen Nahrung als Viehfutter aufgewendet werden muss und somit auf dem Produktionsweg viele wertvolle Kalorien und Nährstoffe verloren gehen. Derzeit ist die Herstellung wertvollen Eiweißes aus Insekten eine wichtige Neuerung, die einen Kompromiss darstellt.

Bei der Bioproduktion von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln wird besonders auf umweltschädliche Verfahrensweisen verzichtet [2]. Es wird insgesamt ein geringerer ökologischer Fußabdruck hinterlassen. Ein vernünftiger Einsatz von Düngemitteln sowie eine geringe Verwendung von Pflanzenschutzmitteln (Pestiziden, Insektiziden, Fungiziden) werden angestrebt. Bodenerosion und -verarmung wird beispielsweise durch Fruchtwechsel und Verzicht auf Pflüge entgegengewirkt [3].

Das Thema Nachhaltigkeit umfasst eine Fülle von Aspekten, von denen wir die folgenden als wichtige Merkmale bei Lebensmitteln erachten:

  • Fair Trade gehandelt
  • wenig Verpackung, gutes Recycling-Potential, wenig Plastik
  • gute Energiebilanz
  • geringer CO2 Ausstoß bei Produktion und Transport
  • geringer Wasserverbrauch bei Produktion
  • bio, wenig Verwendung von Dünge- und Pflanzenschutzmitteln bzw. Medikamenten bei der Produktion
  • Regenwald AbholzungNachhaltigkeit
  • ethische Aspekte
  • Genmanipulation

 

Eine geringere Verarbeitung geht meistens mit geringeren Transportwegen und einem geringeren Lageraufwand durch die weniger anfallenden Zwischenschritte einher.

Zusätzlich ist die Verwendung von Bio-Dünger anzustreben. Lesen Sie hierzu unseren Artikel Der Natur ausgesetzt – auf Bioböden wachsen starke Pflanzen

Kleine Anleitung für kleine CO2-Fußabdrücke

Ein Urlaub auf den Malediven erzeugt durch den Flug pro Person 2,9 Tonnen CO2. Das entspricht rund 10.000 Fahrtkilometer mit dem Auto (0,193kg / 1000km)!
Eine 10-tägige Kreuzfahrt erzeugt pro Person rund 3,9 Tonnen. [4]
Für 8 Kilo Rindfleisch jährlich auf dem Teller werden rund 100 Kilogramm CO2 erzeugt. [5]

Das heißt, man dürfte 240 kg (also quasi ein Leben lang regelmäßig) Rindfleisch verspeisen, wenn man sich gegen den Malediven-Urlaub entscheidet. Und umkehrt – falls Sie sich vegan ernähren, um Ihren CO2-Fußabdruck zu senken: Ein paar Tage Kreuzfahrt oder ein Flug in die Malediven können das gesamte CO2, dass Sie durch ein Leben mit fleischlosem Essen eingespart haben, mit einem Schlag wieder freisetzen! Aber natürlich setzen Sie in jedem Fall ein Zeichen, haben den Tod eines Rindes verhindert und tun ganz nebenbei etwas für Ihre Gesundheit.

Also:
Schritt 1: Auto statt Flugzeug oder Kreuzfahrt
Schritt 2: Fahrrad, eRoller oder die Öffentlichen statt Auto
Schritt 3: Mechanisches Rad statt eBike
Schritt 4: Geflügelfleisch statt Rind oder Lamm
Schritt 5: Fisch statt Fleisch
Schritt 6: Pflanzliche Kost statt Fisch

Quellen

[1] https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland/methan-emissionen
[2] https://www.zeit.de/2012/13/Bio-Frage-6-Umwelt
[3] https://www.spektrum.de/news/fast-jede-dritte-farm-orientiert-sich-in-richtung- nachhaltigkeit/1587582
[4] https://germany.myclimate.org
[5] https://www.klimatarier.com/de/CO2_Rechner

Für weiterführende Informationen zum Thema Nachhaltigkeit, Artenschutz, Gentechnik und Bio-Siegel empfehlen wir die Website des BUND.

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