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eatr Ecosystem

Beim Thema Nachhaltigkeit geht es darum, Ökologie, Ökonomie und Ethik so zu gestalten, dass sowohl heutige als auch künftige Bedürfnisse befriedigt werden können. Dazu gab es den Klimagipfel von Paris und das G7-Treffen 2015 und es gibt die Agenda 2030. In den dazugehörigen Erklärungen sind politische Handlungsrahmen für nachhaltige Entwicklungen nachzulesen. Eine der Kernaussagen ist die selbstverantwortliche Gestaltung von Nachhaltigkeit. 

Unternehmen und Kunden entscheiden selbst, wie sehr ein Produkt die Umwelt belastet oder wie stark ein Tier leiden muss – das Unternehmen durch seine Produktionsweise und der Käufer durch sein Kaufverhalten.

Wir möchten dem Käufer helfen, nachhaltig produzierte Produkte zu finden und gleichzeitig vermitteln, was dahinter steckt. Denn es gibt bereits zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen, die wertvolle Nachhaltigkeitsleistungen umsetzten – ob nun von unabhängiger Stelle bewertet oder nicht.

Dem Lebensmittelhersteller möchten wir die die Chance geben, sich durch individuelle nachhaltige Innovationen und Ausrichtungen hervorzuheben und ein vermarktungsfähiges Image bei uns darzustellen bzw. dem Kunden zu kommunizieren.

Wie wir dir helfen, im Nachhaltigkeitsdschungel durchzublicken

Was es schon gibt

  1. Beim eatr FoodFinder kannst du derzeit mit Hilfe von 5 Filtern Lebensmittel finden, die nachhaltiger produziert werden:
    • BIO
    • Zutaten aus Deutschland
    • Fair Trade
    • Verpackung ohne Kunststoff
    • ungekühlt haltbar
  2. Auf Eatr Regio kannst Du herausfinden, wo du in deiner Nähe dein Lieblingslebensmittel einkaufen kannst.

    Dabei hast du die Wahl:
    Art des Anbieters

    Produktionsmethode

    eatr Regio ist noch neu und wird kontinuierlich ausgebaut.

    Jeder Hersteller kann besondere Nachhaltigkeitsmerkmale wie z.B. auf Tiere wird besonders artgerecht geachtet darstellen. Dabei gilt:
    Je mehr Nachhaltigkeitsaspekte genannt werden, desto öfter werden die Lebensmittel auf den Einkaufszetteln gelistet.

Was wir gerade tun, um besser zu werden

1. Schritt:
Wir recherchieren und analysieren Produktionsmethoden und Nachhaltigkeitssiegel von Lebensmitteln.

2. Schritt:
Wir bündeln die Daten neu und geben Ihnen eine verständliche Bedeutung.

3. Schritt:
Sind wir damit fertig, verstehst du besser was Nachhaltigkeit bedeutet und kannst nachhaltig produzierte Lebensmitteln ganz einfach finden und kaufen.

Unsere Schwerpunkte, wenn Du bei uns nach nachhaltigen Lebensmitteln suchst

  • BIO (Ackerbau)
  • Tierwohl (Tierhaltung)
  • Ethik (regionale Entwicklung)
  • Klima (Kohlenstoffbindung)
  • Wasser (Ressourcenschutz)
  • Verpackung
  • Regionalität (Herkunftsland, Einkaufen bei Dir um die Ecke)

COMING SOON

Für weiterführende Informationen zum Thema Nachhaltigkeit empfehlen wir dir unser Nachhaltigkeits-Glossar.

 

Kleine Anleitung für kleine CO2-Fußabdrücke

Ein Urlaub auf den Malediven erzeugt durch den Flug pro Person 2,9 Tonnen CO2. Das entspricht rund 10.000 Fahrtkilometer mit dem Auto (0,193kg / 1000km)!
Eine 10-tägige Kreuzfahrt erzeugt pro Person rund 3,9 Tonnen. [4]
Für 8 Kilo Rindfleisch jährlich auf dem Teller werden rund 100 Kilogramm CO2 erzeugt. [5]

Das heißt, man dürfte 240 kg (also quasi ein Leben lang regelmäßig) Rindfleisch verspeisen, wenn man sich gegen den Malediven-Urlaub entscheidet. Und umkehrt – falls du dich vegan ernährst, um deinen CO2-Fußabdruck zu senken: Ein paar Tage Kreuzfahrt oder ein Flug in die Malediven können das gesamte CO2, dass du durch ein Leben mit fleischlosem Essen eingespart hast, mit einem Schlag wieder freisetzen! Aber natürlich setzt du in jedem Fall ein Zeichen, hast den Tod eines Rindes verhindert und tust ganz nebenbei etwas für deine Gesundheit.

Also:
Schritt 1: Auto statt Flugzeug oder Kreuzfahrt
Schritt 2: Fahrrad, eRoller oder die Öffentlichen statt Auto
Schritt 3: Mechanisches Rad statt eBike
Schritt 4: Geflügelfleisch statt Rind oder Lamm
Schritt 5: Fisch statt Fleisch
Schritt 6: Pflanzliche Kost statt Fisch

Besteht ein Widerspruch zwischen regionalem Einkauf und der Inanspruchnahme von Online-Shops/-Lieferdiensten?

Es gibt mehrere CO2-Footprint-relevante Gründe, die für den Einkauf mit Lieferdiensten sprechen. Diese kann man exemplarisch anhand eines auf unserer Karte zu findenden Biohofes beschreiben, der seine Produkte sowohl über einen Hofladen, verschiedene Vertragshändler als auch über einen Online-Shop mit Lieferservice vertreibt:

Der Lieferservice liefert (gemäß Vorgabe in dessen Webshop) nur in einem bestimmten Umkreis bzw. bestimmte Gebiete.

Der Lieferservice kann bei einer (entfernungsoptimierten) Tour mehrere Haushalte anfahren. Dagegen müsste bei einem Besuch des Hofladens jeder einzelne Haushalt mit dem Auto hin und her fahren.

Der Online-Lieferdienst ermöglicht sogenannte Abo-Kisten. In regelmäßigen Abständen können zu einer wiederkehrenden Uhrzeit Lieferungen wiederholt und so besser in den Alltag integriert werden.

Geht man zu Fuss oder wird das Fahrrad genutzt, können nur kleine Einkäufe getätigt werden.

Durch einen Online-Lieferdienst können auch Personen erreicht werden, die für die persönliche Abholung keine Zeit oder Möglichkeit haben.

Lieferdienste sind aufgrund größerer Bestellmengen insbesondere bei Großkunden effizient (Gastronomie, Kitas etc. – entsprechend den Vertragshändlern).

Was dem deutschen Konsumenten wichtig ist

%

regionale Lebensmittel

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Orientierung an Siegeln

%

Bio-Eigenmarken

%

artgerechte Tierhaltung

Quellen

Handelsreport Lebensmittel (HDE), Zahlen 2017
BMEL Ernährungsreport 2019: Deutschland, wie es isst

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