Anbieter-Service | Kontakt
my Foods

eatr Ecosystem

Nachhaltigkeit umfasst die drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Ethik mit dem Ziel heutige und künftige Bedürfnisse zu befriedigen. Dank des Klimagipfels von Paris, des G7-Treffens 2015 und der Agenda 2030 gibt es einen politischen Handlungsrahmen für nachhaltige Entwicklung. Eine der Kernaussage ist die selbstverantwortliche Gestaltung. 

Unternehmen und Kunden entscheiden selbst wie sehr ein Produkt die Umwelt belastet oder wie stark ein Tier leiden muß. Das Unternehmen durch seine Produktionsweise und der Käufer durch sein Kaufverhalten.

Wir möchten dem Käufer helfen nachhaltig produzierte Produkte zu finden und gleichzeitig vermitteln, was dahinter steckt. Denn es gibt bereits zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe und Unternehmen, die wertvolle Nachhaltigkeitsleistungen umsetzten – ob nun von unabhängiger Stelle bewertet oder nicht.

Dem Lebensmittelhersteller möchten wir die die Chance geben, sich durch individuelle nachhaltige Innovationen und Ausrichtungen hervorzuheben und ein vermarktungsfähiges Image bei uns darzustellen und dem Kunden zu kommunizieren.

Was dem deutschen Konsumenten wichtig ist

%

regionale Lebensmittel

%

Orientierung an Siegeln

%

Bio-Eigenmarken

%

artgerechte Tierhaltung

Quellen

Handelsreport Lebensmittel (HDE), Zahlen 2017
BMEL Ernährungsreport 2019: Deutschland, wie es isst

Was es schon gibt

Beim eatr FoodFinder gibt es aktuell vier Nachhaltigkeitsfilter:

  • Bio
  • Zutaten aus Deutschland
  • Fair Trade
  • Verpackung ohne Kunststoff.

Eatr Regio ist neu. Die simultane Filterung läuft über die Art des Anbieters…

…und über Nachhaltigkeitsfilter:

  • Region: 

Grundsätzlich bietet eatr jedem Hersteller auf der Produktseite die Möglichkeit, besondere Nachhaltigkeitsmerkmale seiner Produkte wie z.B. Herstellungsprozesse oder innerbetriebliche Arbeitsbedingungen darzustellen. Eatr schafft damit gleichzeitig ein Ranking der Ergebnisliste: Je mehr Angaben zur Nachhaltigkeit eines Produktes existieren, desto öfter werden diese Produkte auf dem Einkaufszetteln gelistet.

Neben gesundheitlichen Information und Inhaltsstoffen existieren – wenn verfügbar – schon jetzt Informationen zur Nachhaltigkeit auf der Lebensmittel-Infoseite (Energiebedarf / CO2-Foodprint / bedrohte Art / Fanggebiet).

Kleine Anleitung für kleine CO2-Fußabdrücke

Ein Urlaub auf den Malediven erzeugt durch den Flug pro Person 2,9 Tonnen CO2. Das entspricht rund 10.000 Fahrtkilometer mit dem Auto (0,193kg / 1000km)!
Eine 10-tägige Kreuzfahrt erzeugt pro Person rund 3,9 Tonnen. [4]
Für 8 Kilo Rindfleisch jährlich auf dem Teller werden rund 100 Kilogramm CO2 erzeugt. [5]

Das heißt, man dürfte 240 kg (also quasi ein Leben lang regelmäßig) Rindfleisch verspeisen, wenn man sich gegen den Malediven-Urlaub entscheidet. Und umkehrt – falls du dich vegan ernährst, um deinen CO2-Fußabdruck zu senken: Ein paar Tage Kreuzfahrt oder ein Flug in die Malediven können das gesamte CO2, dass du durch ein Leben mit fleischlosem Essen eingespart hast, mit einem Schlag wieder freisetzen! Aber natürlich setzt du in jedem Fall ein Zeichen, hast den Tod eines Rindes verhindert und tust ganz nebenbei etwas für deine Gesundheit.

Also:
Schritt 1: Auto statt Flugzeug oder Kreuzfahrt
Schritt 2: Fahrrad, eRoller oder die Öffentlichen statt Auto
Schritt 3: Mechanisches Rad statt eBike
Schritt 4: Geflügelfleisch statt Rind oder Lamm
Schritt 5: Fisch statt Fleisch
Schritt 6: Pflanzliche Kost statt Fisch

Quellen

[1] https://www.umweltbundesamt.de/daten/klima/treibhausgas-emissionen-in-deutschland/methan-emissionen
[2] https://www.zeit.de/2012/13/Bio-Frage-6-Umwelt
[3] https://www.spektrum.de/news/fast-jede-dritte-farm-orientiert-sich-in-richtung- nachhaltigkeit/1587582
[4] https://germany.myclimate.org
[5] https://www.klimatarier.com/de/CO2_Rechner

Was wir planen

Art der Verpackung, Herkunftsland, ethische Aspekte wie Tierwohl, soziale Arbeitsbedingungen und die Förderung regionaler Strukturen oder die konventionelle “best practice” sind alle gleich wichtig und werden mittelfristig im eatr FoodFinder und in eatr Regio integriert.

Eatr hat die Vision, sämtliche, bereits auf dem Lebensmittelmarkt existierenden Nachhaltigkeitsstandards (z.B. Bio, Fair Trade, Rainforest Alliance etc.) zu recherchieren und zusammen zu führen. Die Ergebnisse fließen in ein neues eatr Filtersystem ein, damit der Käufer genau das Lebensmittel, dessen nachhaltige Produktionsweise er unterstützen möchte, findet. Davon profitieren auch die nachhaltigen Lebensmittelhersteller, da sie in den Fokus der Produktsuche des Endverbrauchers rücken.

Häufig gibt es Lebensmittel, die keinem Nachhaltigkeitsstandard zugeordnet werden können, aber trotzdem unter nachhaltigen Aspekten produziert wurden; teilweise sogar unter Bedingungen, die über die Nachhaltigkeitsstandards hinausgehen. Dafür braucht es eigenständige Kriterien, die eatr entwickeln möchte.
Mittelfristig erarbeitet eatr deshalb ein internes Ranking aus Kriterien, die nachhaltige Maßnahmen von Produzenten bewerten. Längerfristig soll das Ranking bei allen eatr Produkten Anwendung finden.

Filter wie Herkunftsland oder Regionalität liefern schon jetzt indirekt Auskunft für den Ausstoß von Treibhausgasen. Mittelfristig führt eatr einen Carbon Footprint für Lebensmittel ein, um ein vergleichbares Maß bzgl. der Treibhausgasemissionen anzubieten.
Da es außerdem von der Jahreszeit abhängen kann (z.B. Lagerung versus Transport), welches Lebensmittel ökologischer ist, wird es kurzfristig parallel zum bereits existierenden Check von Inhaltsstoffen den saisonalen Check für Lebensmittel, vorerst für Deutschland, geben.

Die eatr Datenbank wird sukzessive erweitert und erhält kontinuierlich neue inhaltliche Verknüpfungen, die die Nachhaltigkeit eines Produktes hervorheben (z.B. Wasserverbrauch, Einsatz von Pestiziden, Schadstoffkonzentrationen etc).

COMING SOON

Für weiterführende Informationen zum Thema Nachhaltigkeit, Artenschutz, Gentechnik und Bio-Siegel empfehlen wir die Website des BUND und unser eigenes Glossar zum Thema Nachhaltigkeit.

Besteht ein Widerspruch zwischen regionalem Einkauf und der Inanspruchnahme von Online-Shops/-Lieferdiensten?

Es gibt mehrere CO2-Footprint-relevante Gründe, die für den Einkauf mit Lieferdiensten sprechen. Diese kann man exemplarisch anhand eines auf unserer Karte zu findenden Biohofes beschreiben, der seine Produkte sowohl über einen Hofladen, verschiedene Vertragshändler als auch über einen Online-Shop mit Lieferservice vertreibt:

Der Lieferservice liefert (gemäß Vorgabe in dessen Webshop) nur in einem bestimmten Umkreis bzw. bestimmte Gebiete.

Der Lieferservice kann bei einer (entfernungsoptimierten) Tour mehrere Haushalte anfahren. Dagegen müsste bei einem Besuch des Hofladens jeder einzelne Haushalt mit dem Auto hin und her fahren.

Der Online-Lieferdienst ermöglicht sogenannte Abo-Kisten. In regelmäßigen Abständen können zu einer wiederkehrenden Uhrzeit Lieferungen wiederholt und so besser in den Alltag integriert werden.

Geht man zu Fuss oder wird das Fahrrad genutzt, können nur kleine Einkäufe getätigt werden.

Durch einen Online-Lieferdienst können auch Personen erreicht werden, die für die persönliche Abholung keine Zeit oder Möglichkeit haben.

Lieferdienste sind aufgrund größerer Bestellmengen insbesondere bei Großkunden effizient (Gastronomie, Kitas etc. – entsprechend den Vertragshändlern).

Durch Klick auf "Akzeptieren" stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Vielen Dank dafür! Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies ablehnen" eingestellt. Wenn du auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du dich damit einverstanden, dass eatr Cookies verwendet, um das allgemeine Besucherverhalten zu analysieren.

Schließen