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Lebensmittel

Glossar

Mengendefinitionen gesundheitsrelevanter Nährstoffe

Unsere zur Orientierung erforderlichen Abgrenzungen richten sich im Wesentlichen nach den im Vereinigten Königreich gültigen Lebensmittelampel (Food Standard Agency), die auch Grundlage für den – bisher auf Freiwilligkeit beruhenden – Nutri-Score ist:

Kriterien für die multiple Ampel bei Lebensmitteln pro 100 g

InhaltsstoffGrün (niedriger Gehalt)Gelb (mittlerer Gehalt)Rot (hoher Gehalt)
Fettweniger als 3 gzwischen 3 g und 17,5 gmehr als 17,5 g
gesättigte Fettsäurenweniger als 1,5 gzwischen 1,5 g und 5 gmehr als 5 g
Zuckerweniger als 5 gzwischen 5 g und 22,5 gmehr als 22,5 g
Salzweniger als 0,3 gzwischen 0,3 g und 1,5 gmehr als 1,5 g

Schadstoffe

Alkaloide

Alkaloide sind die Ursache für entzündliche Reaktionen bis hin zu tödlichen Vergiftungen. Am bekanntesten ist dabei sicherlich das Nikotin der Tabakpflanzen, Atropin der Tollkirsche oder das Solanin unserer Gemüse-Nachtschatten mit höchsten Konzentrationen in Aubergine und Kartoffel.

Solanin

Das Alkaloid Solanin ist ein starker Hemmstoff für das Enzym Cholinesterase, das in unseren Nervenzellen für das Abklingen der Nervenimpulse sorgt. Die Folge: Solanin verursacht anhaltende Muskelkontraktionen, Krämpfe und beim morgendlichen Aufstehen oder wenn wir längere Zeit sitzen, erleben wir dies als Muskelverhärtung und Steifigkeit.

Darüber hinaus zerstört Solanin die Zellwände in der Darmwand und eine Solanin-Vergiftung führt im schlimmsten Fall zu blutigem Stuhl mit tödlichem Ausgang. Doch auch die chronische Vergiftung durch geringe Dosen schädigt bereits die Darmwand und ist Türöffner für weitere Erkrankungen, die wir allerdings nur selten mit einer Darmschädigung oder Nachtschatten-Verzehr in Verbindung bringen.
Bei Solanin handelt es sich übrigens um einen Sammelbegriff, denn die verschiedenen Gemüse-Nachtschatten enthalten neben Solanin auch weitere chemische Varianten. Beispielsweise das Chaconin in der Kartoffel oder Tomatin der Tomate.

Nikotin

Ein typisches Alkaloid aller Nachtschattengewächse ist das Nikotin. Beim Verzehr der Gemüse-Nachtschatten sollten wir deshalb stets auch deren Suchtpotential beachten. Und da Nikotin-Aufnahme zudem körperliche Heilungsprozesse stört, sollte nach Verletzung oder Operation bewusst auf den Verzehr von Nachtschatten verzichtet werden.

Capsaicin

Capsaicin ist das Alkaloid von Chili und scharfem Paprika und auch wenn es oft als anti-entzündlich in Wärmepflastern beworben wird, so ist es dennoch ein Reizstoff für unsere Gewebe. Insbesondere Lungen reagieren sehr stark auf Capsaicin, was bereits zu Todesfällen nach dem Einsatz von Capsaicin-Pfeffersprays geführt hat. Asthmatiker sollten Chili und scharfe Paprika deshalb generell meiden.

Calcitrol

Dieses in Nachtschattenpflanzen enthaltene Hormon ist die aktive Form von Vitamin D und zählt zu den stärksten Hormonen unseres Körpers. Es reguliert die Calciumaufnahme im Darm.

Im natürlichen Ablauf entsteht in der Haut zunächst das Vitamin D3 aus UVB-Licht und Cholesterin. Erst in der Niere wird Vitamin D dann zum aktiven Calcitrol. Es wirkt bereits in geringsten Mengen und wird deshalb von der Niere sehr strikt reguliert. Mit dem Verzehr von Nachtschatten umgehen wir diese Nierensteuerung: Es kommt zu einer extremen Calciumaufnahme im Darm, extremen Calciumwerten im Blut und einer Ablagerung in allen Bindegeweben. In der Folge verkalken die Gefäße, Sehnen und Gelenke. Wir leiden an Arteriosklerose, Schmerzen und Arthritis. Und langfristig führen die dauerhaft hohen Calciumwerte zu Krebs und Herzinfarkt.

Lektine

Getreide, Hülsenfrüchte und Nachtschatten sind reich an Lektinen, den natürlichen Abwehrstoffen der Pflanze. Lektine sind Anheft-Moleküle, die sich an die Darmwand und Weichgewebe heften und diese angreifen. Bei Insekten, aber genauso im menschlichen Darm. Dort verursachen sie Erkrankungen des Darms wie Leaky Gut und befördern damit Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Diabetes, MS oder Hashimoto. Die verschiedenen Blutgruppen vertragen Lektine in unterschiedlicher Weise.

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Antibiotika, Hormonen oder Steroiden im Fleisch

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Pestizid-Rückständen

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Umwelt-Schadstoffen (z. B. Dioxin oder Quecksilber) in tierischen Produkten

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Mikroplastik

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Gentechnik