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Zuckerfreie Ernährung

eatr-Filter: kein Zucker enthalten

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Ernährungsbewusste Konsumenten wollen aus vielerlei Gründen auf Zucker verzichten.

Zuviel Zucker kann dick, krank und Studien nach auch süchtig machen. Zu große Mengen könnten auf Dauer zu einer Fruktose-Intoleranz und gar zu einer Diabetes mellitus führen.

Wer auf Zucker verzichtet, verbessert seinen allgemeinen Gesundheitszustand und sein Wohlbefinden. Man könnte besser ein- und durchschlafen und nach einer gewissen Zeit verschwindet der plötzliche Heißhunger auf Süßes. Auch die Haut wird reiner. Wer auf Zucker verzichtet, lebt einfach gesünder.

Aber auch wenn der Wille vorhanden ist, ist der Verzicht auf Zucker gar nicht so leicht, weil in fast allen Lebensmitteln Zucker enthalten ist.

Doch zunächst muss etwas geklärt werden: Was genau ist Zucker?

Die meisten Menschen verstehen darunter den weißen Kristall-Zucker, der zum Backen und zum Süßen von Tee oder Kaffee verwendet wird. Dabei handelt es sich um den raffinierten Haushaltszucker, hergestellt aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr. Das ist aber nur um eine von vielen Zuckerarten und zwar ein Disaccharid namens Saccharose. Bei der Verdauung wird Saccharose zu gleichen Teilen in Glucose (Traubenzucker) und Fruktose (Fruchtzucker) aufgespalten. Diese Monosaccharide sind zusammen mit der Galaktose die wichtigsten Zucker des Stoffwechsels.

Wenn in der Zutatenliste eines Lebensmittels von Zucker die Rede ist, ist damit Saccharose gemeint. In den Nährwertangaben bezeichnet Zucker jedoch alle Einfach- und Zweifachzucker, also auch Fruktose und Laktose.

Steht auf einer Verpackung der Hinweis „zuckerfrei“, bedeutet das, dass kein Haushaltszucker enthalten ist. Es kann jedoch anderer Zucker wie Fruktose enthalten sein. Wenn wiederum auf der Verpackung „fruktosefrei“ oder „ohne Fruchtzucker“ steht, kann normaler Haushaltszucker enthalten sein. Das ist legitim, da das Gesetz zwischen Fruchtzucker und Haushaltszucker differenziert, denn man kann eine Unverträglichkeit gegen Fruchtzucker oder Haushaltszucker entwickelt haben.

Ist die Rede von einer zuckerfreien Ernährung, so sollte also zunächst geklärt werden, welche Zucker gemeint sind. Fallen Süßstoffe wie Stevia und Aspartam auch darunter?

Für jeden einzelnen von uns müsste im Grunde für jede einzelne Zuckerart geklärt werden, wieviel davon jeweils bekömmlich ist.

Eine konsequente Zuckerentwöhnung und Normalisierung des Stoffwechsels dauert übrigens rund drei Monate.

So findest du für eine zuckerfreie Ernährung geeignete Lebensmittel

In unserer Liste der zuckerfreien Lebensmittel sind zum Einen diejenigen generischen Nahrungsmittel aufgelistet, die gar keine der Zuckerarten aufweisen und weiterhin Markenprodukte, die auf der Inhaltsstoffliste einen Zuckergehalt von Null aufweisen. Das heißt jedoch nicht, dass man auf Lebensmittel verzichten muss, in denen von Natur aus Zucker enthalten ist und die in dieser Liste nicht auftauchen. Der Körper benötig Zucker für den Energiehaushalt und wandelt ansonsten andere Stoffe in Zucker um. Alternativ findest du in der Rubrik → "zuckerarme Ernährung" Lebensmittel, die bis zu 5 Gramm pro 100 Gramm Zucker enthalten, also ebenfalls empfehlenswert sind.

Quellen
  • http://www.weltderwunder.de/artikel/heimlicher-killer-wie-zucker-zur-toedlichen-droge-wird
  • https://www.lebensmittelunvertraeglichkeiten.de/fructoseintoleranz/
  • https://www.stern.de/gesundheit/ernaehrung/zuckerfreie-ernaehrung—wie-gesund-ist-der-trend--7453640.html
  • https://www.healthyhabits.de/zuckerfrei-leben/
  • https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/fachinformationen/suessstoffe-in-der-ernaehrung/
  • https://www.br.de/radio/bayern1/zucker-alternativen-stevia-xylit-kokosbluetenzucker-100.html
  • https://www.zeit.de/gesellschaft/schule/2018-08/zuckerfreie-ernaehrung-schule-eltern-feindbild-zucker
  • http://www.weltderwunder.de/artikel/heimlicher-killer-wie-zucker-zur-toedlichen-droge-wird
  • https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Was-Zuckerverzicht-bringt--und-was-nicht-513329.html
  • Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG): Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018