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Eigentlich hatte ich direkt nach der Arbeitsaufnahme von eatr im November nach einer Werbemöglichkeit bei der grünen Woche angefragt. Da gerade ein Aussteller im Berliner StartUp-Bereich abgesprungen war, bekamen wir das Angebot, auszustellen. Wir hatten nun nur wenige Wochen Zeit, unser Online-Angebot auf die Beine zu stellen, die Online-Funktionen für die Geschäftskunden vorzubereiten, die GmbH zu gründen und Werbemittel zu erstellen.

Auf den Punkt ist alles bereit.

t-1 Tag: Nach einer Stunde Anstehen in der LKW-Schlage vor Tor 25 können wir am Vortag unseren kleinen Stand ausstatten. Das Messeteam ist sehr nett und flexibel, die Handwerker äußerst hilfsbereit!

T minus 30 Minuten: Als ich das Gebäude betrete, stehen bereits geschätzt 500-1000 Menschen vor den Haupteingängen.

T=0: Die Internationale Grüne Woche ist eröffnet und in wenigen Minuten sind alle Hallen voll und der nicht endende Strom der Menschen sowie die Beschallung von diversen benachbarten Bühnen setzt ein.

T+2 Stunden: Nach ersten Gesprächen erhalte ich die Information, dass der Bürgermeister für seine Runde unseren Stand ausgewählt hat. Kurze Zeit später steht Herr Müller dann mit Dr. Behrendt (Bündnis90/Die Grünen) – Senator für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung – mit Gefolge an unserem Stand und ich habe 5 Minuten Gelegenheit, unser Anliegen und Geschäftsmodell vorzustellen sowie Fragen zu beantworten. Ich freue mich, dass das Thema großes Interesse erzeugt hat und mir Herr Müller viel Erfolg wünscht.

Es folgen 9 lange, aber äußerst ergiebige Messetage. Unsere Standnachbarn sind alle spannend – ganz gemäß dem Slogan der Berlin-Halle „vielfältig – kreativ – nachhaltig“. Unsere Messe-Helfer sind hochmotiviert, gut informiert und kommunikativ. Ohne die Unterstützung wären 10 Tage mit jeweils bis zu 10 Stunden sehr lang. So hatte ich Zeit, andere Aussteller aller Hallen zu kontaktieren und unsere Angebote für Händler vorzustellen. Vor allem im Professional Center, wo StartUps ihre Produkte vorstellen, stoße ich auf viele nachhaltige neue Produkte. Dort esse ich meine ersten Buffalo-Würmer, Grillen-Riegel und Nudeln mit Insektenmehl.

Ich schätze, dass ca. 95% der Besucher nicht an verantwortungsvollem Essen, sondern eher an kostenlosen Gaben und Entertainment interessiert waren. Die wirklich interessierten Gästen kamen jedoch ganz gezielt zu uns. Entweder waren das Ernährungsberater bzw. Menschen mit Unverträglichkeiten, meistens jedoch Organisationen, Produzenten von oder Händler für nachhaltige Produkte, Verbände, die an deren Beschaffung oder an Informationen interessiert sind oder Vertreter aus der Politik.

Ein wichtiges Instrument für diesen Erfolg war der Virtual Marketplace der Messe, ein Ausstellerbereich, bei dem man Unternehmen und Produkt gut präsentieren kann. Da wir eines der wenigen Digitalunternehmen und dann noch mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit waren, kamen alle in diesem Umfeld tätigen Akteure aktiv auf uns zu.

Es gab diverse spannende und auch inspirierende Gespräche mit kritischen, meist jedoch begeisterten Verbrauchern.

Das wichtigste Fazit der Messe: Unser Angebot ist gefragt und die Praktikabilität bestätigt. Da sehe ich über die schweren Füße und eine heisere Stimme doch gerne hinweg.

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