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Lebensmittel

Das eatr-Ernährungsprinzip: Entspannt besser essen

– unsere kleine Gedankenhilfe für den Alltag –

Vorab erst einmal etwas Grundsätzliches: Höre auf deinen Bauch! Man kann lernen, sich “bewusster” zu ernähren. Wenn man sich seinen Appetit etwas mehr bewusst macht, sich beispielsweise bei Hunger mehrere verschiedene Gemüsesorten oder andere ursprüngliche (generische) Lebensmittel vorstellt, entdeckt man seinen Appetit auf einzelne Lebensmittel, steht also mit dem Körper “im Dialog” und kann seinen Bedarf erspüren.

Nun zu unserer eatr-“Diät”. Den meisten Menschen kommt sofort das Wort Diät in den Sinn, wenn sie an Veränderung von Essensgewohnheiten denken. Das ist gar nicht falsch, denn Diät bedeutet – aus dem griechischen übersetzt – nichts anderes als Lebensweise. Falsch ist es, dass wir mit Diäten meistens radikale Veränderungen in unserer Lebensmittelwahl und Verzicht assoziieren. Wir stellen dir hier also die eatr-Lebensweise vor, die auch unsere Philosophie wiederspiegelt und einfach nur dadurch gekennzeichnet ist, dass man bestimmte Lebensmittelgruppen anderen vorzieht, soweit man Geld, Lust und/oder Gelegenheit dazu hat. Der Vorteil ist, dass sich diese Hilfe sehr leicht in jeden Einkauf, in jeden Kühlschrank, in jede Vorratskammer und in jeden Kopf einbauen lässt. Außerdem steht kein Druck durch radikale Verbote dahinter. Diese Lebensweise ist ein laufender Prozess, der sich über unbestimmte Zeit hinziehen kann, je nach gesundheitlicher Relevanz, Lebensumständen und Lebenseinstellung.

  • Bewegung vor Bequemlichkeit
    Wenn du erreichen möchtest, dass dein Körper sich wohl fühlt und gesund bleibt, reicht gesundes Essen nicht aus. Im Gegenteil
    Wenn du dich regelmäßig bewegst und auch ins Schwitzen kommst, hilfst du deinem Körper nicht nur dabei, die Abwehr zu sichern, sich von Giftstoffen zu befreien und alle Funktionen am Laufen zu halten, sondern förderst auch den natürlichen Appetit. Gesund zu essen fällt leichter. Ganz nebenbei verbesserst du natürlich deine “Shape” und deine Laune. Und es ist so einfach, umweltfreundlich und kostengünstig, einfach öfter mal das Auto stehen zu lassen, den Fahrstuhl zu ignorieren und die Natur zu genießen.
  • Lebensfreude vor Disziplin
    Wer sich bei der Ernährung von Verzicht und Einschränkungen leiten lässt, wird wohl nicht wirklich glücklich sein. Da aber das seelische Wohlbefinden ein ganz wichtiger Aspekt für die körperliche Gesundheit ist, solltest du immer sicherstellen, dass du dich mit deinem Ernährungsmodell glücklich fühlst.
  • Abwechslung und Neugier vor Einseitigkeit und Gewohnheit
    Einseitige Ernährung und in den Alltag eingeschlichene Gewohnheit bergen das Risiko eines Mangels an einzelnen Nährstoffen. Anstatt dann Nahrungsergänzungsmittel zu konsumieren, um beispielsweise Krämpfen, Gedächtnisverlusst oder Schlafmangel vorzubeugen, können wir auch einfach vielfältiger und damit vollwertiger essen. Das macht ganz nebenbei auch mehr Spaß.
  • Pflanzlich vor tierisch
    Dein Körper erhält mehr Vital- und Ballaststoffe, weniger tierische Schadstoffe wie Antibiotika, weniger Cholesterin und gesättigte Fettsäuren. Das Klima und die Tiere freuen sich, Ressourcen wie Ackerfläche, Wasser und Strom werden eingespart. Du sparst Geld.
  • Fisch vor Fleisch
    Nutze Fisch als Quelle für Omega-Fettsäuren und Jod.
  • Bio vor konventionell
    Du vermeidest die Aufnahme von Verunreinigungen und Schadstoffen wie Pestizidresten, hilfst der Umwelt und dem Klima, unterstützt das Wohl der Tiere.
  • Natürlich vor künstlich, generisch vor verarbeitet, Fertigprodukte mit wenigen Zutaten vor komplexen, aus generischen Lebensmitteln selbst kochen vor Fertigprodukt
    Die heutigen Zivilisationskrankheiten (Übergewicht, Herz-Kreislauf-Probleme, Unverträglichkeiten, Darmkrankheiten uvm.) sind nicht nur das Ergebnis von Dauerstress, sondern auch einer unnatürlichen Nahrungszusammensetzung. Versteckte Fette und Zucker werden zwar immer mehr offengelegt, aber gerade bei Essen im Restaurant, Street- oder Fast-Food ist Einblick in die Qualität des Essens schwierig. Die Folgen der dauerhaften Aufnahme unnatürlich hoher Zucker- und Fettanteile, künstlicher Zusatzstoffe oder gentechnisch angepasste Lebensmittel sind nicht gänzlich vorhersehbar. Bevorzuge aus den genannten Gründen beispielsweise Vollkornprodukte. Bei Mehl gilt insbesondere
    je höher die Mehltype-Zahl, desto besser, denn desto mehr Bestandteile sind noch enthalten.
  • Obst und Gemüse frisch oder tiefgekühlt vor lange gelagert
    Wenn man Lebensmittel frisch verzehrt oder sie gleich nach der Ernte eingefroren wurden, bleiben nicht nur die Vitalstoffe verfügbar, man wirkt auch der Verschwendung entgegen und schützt seinen Körper vor durch die Zersetzung entstehenden Giftstoffen.
  • Obst und Gemüse wild vor gezüchtet
    Die ursprünglichen Pflanzensorten sind zwar weniger widerstandsfähiger und ertragreich, aber dafür grundsätzlich reicher an Vitalstoffen.
  • Gemüse mit intensiven Farben vor blassen Gemüsesorten (Zwiebel geht aber immer)
    Intensive Farben bei Bohnen, Brokkoli und Co. sind Zeichen für einen hohen Anteil an Vitalstoffen.
  • Mischkost vor Trennkost
    Für eine effektive Aufnahme diverser Vitalstoffe ist die Unterstützung durch bestimmte ergänzende Nährstoffe förderlich. Beispielsweise werden einige Vitamine nur in Verbindung mit Fett vom Körper absorbiert. Das Zusammenspiel von Fett, Kohlenhydraten und Proteinen trägt nachweislich zur Sättigung bei und schützt vor Heißhunger-Attacken. Nicht umsonst findet man Mischkost leckerer und hat das Müsli Einzug in fast alle Haushalte gehalten.
  • Gekocht vor roh
    Gekochte Lebensmittel enthalten zwar etwas weniger Vitalstoffe, sind aber leichter verdaulich und damit besser verträglich, wodurch dem Körper wiederum mehr Vitalstoffe zugänglich gemacht werden. Der Verzehr von rohem Fleisch und Fisch birgt Risiken durch Bakterien und Parasiten. Lektine, die besonders in allen Nachtschattengewächsen und Bohnen vorkommen, können durch Hitze zerstört werden.
  • Obst roh vor gekocht
    Da rohes Obst besser verdaulich ist als rohes Gemüse und dabei unter anderem viel Vitamin C enthält, das durch Hitze zerstört wird, solltest du es dem verarbeiteten Obst vorziehen, solange es regional und saisonal verfügbar ist.
  • Dinkel (und auch andere Getreidesorten) vor Weizen
    Der menschliche Magen hat sich evolutionsgeschichtlich noch nicht ausreichend an das relativ neue Getreide Weizen gewöhnt. Dinkel ist daher einfach besser verträglich.
  • Saaten und Nüsse vor Getreide
    Saaten und Nüsse wiederum sind dem menschlichen Verdauungssystem bzw. der Darmflora aus evolutionsgeschichtlichen Gründen näher als Getreide. Außerdem haben Saaten und Nüsse haben einen höheren Proteinanteil und noch mehr Vitalstoffe (beispielsweise mehrfach ungesättigte Fettsäuren).
  • Ungesättigte Fettsäuren vor gesättigten Fettsäuren
  • Herzhaft vor süß
    Zucker ist eine Zutat, die es in hochkonzentrierter Form nur in wenigen ursprünglichen Lebensmitteln, insbesondere Obst oder Honig gibt. Der Stoffwechsen und die Darmflora sind darauf nicht eingestellt, eine “rechtzeitige” Sättigung hervorzurufen. Der Speichel kann das Gebiss nicht ausreichend schützen.
  • Reines Wasser vor anderen GetränkenTee/Kaffee vor Limoalkoholfrei vor alkoholhaltig
  • FairTrade vor unkontrolliert
  • Regional vor eingeflogen
  • Energiearme Produktion und Zubereitung vor hoher Energiebilanz
  • Optimierte Vorräte vor Spontankäufen
    Stelle dir vor, in deiner Vorratskammer befinden sich ausschließlich Lebensmittel, die nicht nur allen Personen in deinem Haushalt schmecken, sondern die auch alle Bedürfnisse an Gesundheit, Verträglichkeit und Nachhaltigkeit erfüllen. Plötzlich ist es zum Beispiel ganz leicht, auf künstliche Süßigkeiten zu verzichten, wenn da schon Biokekse oder Lupinenjoghurt vor deiner Nase steht, keine Versuchung kann dich jetzt mehr erwischen. Und du hast ein gutes Gefühl, weil dein Gewissen sicher sein kann, dass in deinem Kühlschrank alles nachhaltig und aus natürlichen Zutaten hergestellt wurde. Aus diesem Grund findest du für deinen optimierten Vorrat in unserem Shop → vorsortierte Boxen zu deinem Ernährungsmodell.